Klickwertig 09/01: Medienwandel, Paid Content, WordPress
- Der “Netzökonom” der FAZ, Holger Schmidt, stellt in “Der Medienwandel wird immer schneller” auf der Grundlage der Allensbacher Computer- und Technikanalyse (Acta 2009) einen immer schneller werdenden Medienwandel in Richtung Internet. Interessante und aufschlussreiche Analyse!
- Joachim Dreykluft, Redakteur der FTD.de, stellt in seinem Kommentar “Bezahlen Sie für diesen Inhalt?” provokant fest, dass für Printinhalte nicht gezahlt wird und deshalb Paid Content die Verlage im Internet nicht retten wird. Ein klarer Positionierung gegen Paid Content und ein Aufruf an Verlage, stattdessen auf das Medium Internet angepasste Konzepte zu entwickeln, wie qualitativer Content bezahlt werden kann.
- Das Handelsblatt setzt auf WordPress bei ihren Weblogs. Mit dem Relaunch der Webseite (und der Umstellung der Printausgabe auf das Tabloid-Format) laufen die eigenen Blogs auf dem OpenSource-System WordPress. Ein bisschen überrascht es schon, dass ein Verlag, der demnächst verstärkt auch auf Paid Content setzen will, eine professionelle, aber kostenlose Software einsetzt.


